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Die "Asch" - Große Aschbergschanze

 Aschbergschanze

Die Große Aschbergschanze wurde vom Mai bis Dezember 1958 gebaut. Zur Schanzenweihe im Januar 1959 kamen über 70000 Zuschauer. Es schneite sehr und der Verkehr kam fast zum Erliegen. Die meisten Leute liefen vom Bahnhof bis zur Schanze ca 5 km durch Schneetreiben in leichter Bekleidung. Zur Schanzenanlage gehörte auch ein Sessellift, mit dem die Springer sowie auch Zuschauer bequem nach oben transportiert wurden.

 

 

 

               
  Aschbergschanze   Aschbergschanze   Aschbergschanze   Aschbergschanze
  einige Fotos aus den 60er Jahren
  Aschbergschanze  

Technische Daten

HN-Verhältnis: 0,511
Kritischer Punkt: 102 m
Anlaufneigung: 35,5 Grad
Schanzentischneigung: 10,3 Grad
Aufsprungneigung: 38,0 Grad
Geschwindigkeit am Schanzentisch: 26 m/s
Baujahr: Mai-Dez. 1958
Schanzenweihe: ( 70000 Zuschauer ) Jan. 1959
Lift- und Traversenbau: 1959
Weihesprung: 01.02.1959

  

Schanzenrekorde

1959 Recknagel H. 89,5 m
1959 Yageset 93 m
1960 Goldhahn Klaus 95 m
1962 Lesser P. 96 m
1966 Lesser P. 97 m
1968 Schmidt H. 98 m
1970 Schmidt R. 99 m
1970 Queck H. 100 m
1972 Kampf D. 100 m
1977 Glaß Henry 102 m
1979 Duschek H. 104 m
1980 Glaß Henry 104,5 m
1982 Deckert Manfred 104,5 m
1982 Ostwald Klaus 105 m
1982 Ostwald Klaus 106 m
1985 Weißflog Jens 107,5 m

 

Über die Jahre gab es immer nationale (wie z.B. Deutsche Meisterschaften) und 1986 auch einen internationalen Wettkampf (Weltcup). Den letzten Schanzenrekord stellte Jens Weißflog 1985 auf.

 

     
  

 

 

Aschbergschanze

 
Aschbergschanze

 

    Bild aus den 80ern als die Schanze noch stand
Anlage nach dem Abriß des Anlaufturmes
     
 

Wegen Baufälligkeit (vor allem des Anlaufturmes) wurde die Schanze 1990 abgerissen.

Für einen Wiederaufbau der Schanze wurde 1993 im Handel- und Gewerbeverein Klingenthal/Zwota e.V.

eine Spendenaktion ins Leben gerufen, bei der man einen symbolischen Baustein erwerben konnte.