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Skispringen

Skispringen hat in Klingenthal eine lange Tradition und Klingenthal war lange Zeit eines von drei Zentren des Skisprung-Sportes in der DDR.

Einer der ersten Klingenthaler Skispringer war Walter Glaß I. Er nahm anden Olympischen Spielen 1928 in St. Moritz teil und belegte Platz 15 der Nordischen Kombination. in weiterer bekannter Springer war der legendäre Harry Glaß. Er gewann die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1956 in Cortina d Ampezzo. Sein besonderen Kennzeichen war seine saubere Haltung, für die er meist gute Noten bekam. Es folgten noch viele Springer, u.a. Henry Glaß, der aber nicht verwandt war mit Harry Glaß, viele Jahre im Team der deutschen Nationalmannschaft tätig, Heinz Wossipiwo, Manfred Deckert, Klaus Ostwald, Mathias Buse.

Seit 3 Jahren besteht nun die neue Schanze in der Vogtland-Arena am Schwarzberg, die alte Aschbergschanze wurde 1990 abgerissen, da sie baufällig war. Die Vogtland-Arena ist eine der modernsten Sprungschanzen der Welt. Es wurden bereits Weltcups im Sommer, wie im Winter durchgeführt. Ein weiterer Höhepunkt in diesem Jahr sind die Weltcups im Skispringen und in der Nordischen Kombination im Februar. Die Veranstalter hoffen wieder auf Rekordzahlen bei den Zuschauern.

Schanzen im Gebiet Klingenthal:
  • Große Aschbergschanze

    Diese war die bekannteste in der Region. Auf ihr wurden viele nationale und internationale Wettkämpfe bestritten.

      Aschbergschanze    
      Aschbergschanze    


  • kleine Aschbergschanzen

    Die beiden kleinen Aschbergschanzen befinden sich am Gegenhang der großen Aschbergschanze. Sie werden für das Training benutzt. Es handelt sich um eine K-25 (Kritscher Punkt bei 25 Metern) und eine K-40 Schanze. Sie wurden 2000/2001 überarbeitet, mit Keramik-Anlaufspuren ausgestattet und mit Matten belegt.

      Aschbergschanze    kleine Aschbergschanzen
      vom gegenüberliegenden Hang aus, wo einst die Große stand
 K-Punkt 40 Meter
K-Punkt 25 Meter
K-Punkt 12 MeterK-Punkt 8 Meter
 
 

Bauzeit: 1998-99

Weihe: 15.10.2000

Bauzeit: 1998-99

Weihe: 15.10.2000

Bauzeit: 07/2004

Weihe: 10.10.2004

Bauzeit: 11/2006 10/07

Weihe: 03.03.2007

 
 

Rekord: 40,5 Meter

David Welde am 07.01.06     

Rekord: 26,0 Meter

Tom Lubitz am 07.01.06     

Rekord 13,5 Meter

Henriette Kraus am 12.01.08     

Rekord: 7,5 Meter

Phillip Dinter am 08.03.08     

 


  • Vogtlandschanzen

    Die K-60 Vogtlandschanze wurde 1933 errichtet, befindet sich im Wald zwischen Mühlleithen und dem Ortsteil Winselburg. Auf ihr wurden viele nationale und auch internationale Wettkämpfe ausgetragen. 1971/72 wurde das Holz- gegen ein Stahlgerüst ausgetauscht. 1975 am selben Hang ein kleinerer Anlaufturm aus Holz für den Nachwuchs dazugebaut, der 1985 durch einen stählernen ersetzt wird. 1986 bekommt die Vogtlandschanze eine Keramikanlaufspur. 1992 wird erstmals der Europacup der Nordischen Kombination ausgetragen. 1996 wird die Schanze auf K-80 umgebaut. Ab 1998 gibt es die B-Weltcups der Nordischen Kombination als Highlight der jährlichen Wettkämpfen. 1999 wird eine neue Flutlichtanlage installiert.

      Vogtlandschanze    
      vom Anlaufturm    


  • Hirschleckschanzen

    Die Hirschleckschanzen wurden als Jungend-Trainingsschanzen als K-17 und K-35 1952 errichtet. Damals wurde Klingenthal ein Leistungs-Zentrum des Ski-Sports und der Ausbildung junger Ski-Sportler in der DDR. Die letzten Wettkämpfe wurden hier 1999 ausgetragen.

      Hirschleckschanzen    
      zwischen Aschberg und Mühlleithen    


Klingenthal hat eine ganze Reihe guter Skispringen hervorgebracht, die auch international bekannt waren und sind.


Die neue Schanze am Schwarzberg wurde 2005 fertiggestellt. Die ersten Wettkämpfe haben im Februar und März 2006 bereits stattgefunden. Zum Tag der Vogtländer am 15.07.2006 wurde sie durch Landrat Lenk feierlich eröffnet.